KURZE AUSFLÜGE IN DIE GESCHICHTE ENGLANDS

Du möchtest ein ganz klein wenig in die Geschichte Englands, ja die Geschichte des Vereinigten Königreiches eintauchen? Dann bist du hier genau richtig! 

Blick von der National Gallery aus auf den Trafalgar Square und Nelsons Column in London, England
Nelsons Column auf dem Trafalgar Square in London: Erinnerung an den glorreichen britischen Admiral

 

Hier geht es zu den kurzen Ausflügen:

ALFRED DER GROSSE UND DIE WIKINGER

Nachdem die Römer die britischen Inseln verlassen hatten, entstand ein Machtvakuum, in das nunmehr die Angelsachsen eintraten. Durch sie wurden mehrere kleine Königreiche gegründet; sieben an der Zahl. Sie alle wurden jedoch vor allem durch eine Macht bedroht: die Wikinger. Diese fielen immer wieder in das Land ein. Auch die Normannen, die in der Normandie lebenden Nachfahren der Wikinger, griffen den südlichen Teil der britischen Inseln regelmäßig an. Schließlich waren unter dem Dänenkönig Guthrun fast alle angelsächsischen Königreiche besiegt. Einzig das Königreich Wessex bot ihnen noch die Stirn.

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DIE ARTUSSAGE

Es gibt unzählige Versionen der Sagen um König Artus. Einig ist man sich jedoch wohl darin, dass Artus der Sohn von Uther und Igraine gewesen ist. Der sagenumwobene Zauberer Merlin hielt nach der Geburt des künftigen Königs seine schützende Hand über den Knaben Artus und gab ihn in die Obhut eines Ritters, bei dem Artus aufwuchs, ohne seine wahre Herkunft zu kennen. Uther und seine Mannen mussten sich in zahlreichen Schlachten den immer wieder nach Britannien vordringenden Angeln und Sachsen, aber auch den Pikten, die im Norden aus Schottland einfielen, erwehren.

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DIE MAGNA CARTA

In die Herrschaftszeit der Angevinischen Dynastie, die 1154 bis 1272 das Ruder auf den Britischen Inseln in der Hand hatte, fällt eines der wichtigsten Dokumente britischer Geschichte: die Magna Carta. Die Angevinische Dynastie hatte durch ihre dynastischen Verbindungen den Einflussbereich bis nach Frankreich ausgebreitet. Ihr Machtzentrum lag nicht mehr auf den britischen Inseln, sondern an der Loire in Frankreich.

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DIE ROSENKRIEGE

Über eine Dauer von dreißig Jahren zieht sich in der englischen Geschichte eine Zeit, die als Rosenkriege bezeichnet wird. Das Land befindet sich in einem Krieg, in dem die Häuser Lancaster und York um den britischen Thron streiten. Rosenkriege deshalb, weil beide Herrscherhäuser eine Rose in ihrem Wappen tragen: Das Haus Lancaster eine rote Rose und das Haus York ein weiße Rose.

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ELIZABETH I. UND BLOODY MARY

Bis in die Regierungszeit von Heinrich VIII. war es in England nur den Söhnen des Monarchen vorbehalten, als Nachfolger den Thron zu ersteigen. Doch Heinrichs letzte Frau, Katherine Parr, sorgte noch zu Lebzeiten ihres Gatten für eine Änderung dieses Gesetzes. Ein historischer Schritt! Dies ermöglichte es zum ersten Mal in der englischen Geschichte auch den Töchtern eines Monarchen die Nachfolge anzutreten. Zwar folgte zunächst erst einmal Heinrichs neunjähriger Sohn als Eduard VI. seinem Vater auf den Thron. Als er bereits sechs Jahre später starb, konnte nach einem kurzen Intermezzo Maria Tudor den Thron einnehmen.

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HEINRICH VIII. UND DIE FRAUEN

Wohl kein anderer König Großbritanniens ist über die Landesgrenzen dermaßen bekannt wie Heinrich VIII. Bekannt ist er vor allem durch seine sechs Ehefrauen, von denen er sich nicht zimperlich wieder trennte, sei es durch Scheidung oder gar das Abschieben in die Hände der Henker von Londons berüchtigtem Tower. 

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OLIVER CROMWELL UND DER ENGLISCHE BÜRGERKRIEG

Obgleich Großbritannien auch heute noch durch ein Königshaus repräsentiert wird, so gab es eine kurze Zeit in der Geschichte des Landes, während der dies nicht so war. Noch bevor die Franzosen sich während der Französischen Revolutionen ihres Monarchen entledigten, taten dies die Engländer, wenngleich es in diesem Fall ganz anders ablief. An Stelle des Königs trat ein Lordprotektor, der die gegnerische Seite überaus erfolgreich im Kampf gegen Karl I. geführt hatte: Oliver Cromwell. Doch wie war es dazu gekommen?

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WILHELM DER EROBERER UND DAS JAHR 1066

Wir schreiben das Jahr 1066. Das Jahr, in dem die englische Geschichtsschreibung ein neues Kapitel aufschlagen soll, denn es läutet das Ende der Herrschaft der Angelsachsen über England ein. Welche Ereignisse waren diesem geschichtsträchtigen Datum vorausgegangen?

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WILHELM VON ORANIEN UND DIE GLORREICHE REVOLUTION

Das Jahr 1688 brachte einen weiteren turbulenten Umschwung in der britischen Geschichte. In diesem Jahr nämlich verlor Jakob II., Katholik aus dem Hause Stuart, der während seiner überaus kurzen Regierungszeit dazu neigte, Parlament und Gesetze zu missachten, seinen Thron. Kurz gesagt: Das Parlament sprach ihm sein Anrecht auf den Thron ab. Dieser Vorgang wird als Glorreiche Revolution bezeichnet.

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DIE DEUTSCHEN UND DAS BRITISCHE KÖNIGSHAUS

Ein Deutscher auf dem Thron der Briten? Unmöglich? Doch, das geht! Im Jahre 1714 passierte nämlich genau das, als Georg I. aus dem Haus Hannover den britischen Thron erklomm. Seitdem mischt deutsches Blut im britischen Königshaus mit. Daran konnte auch die Namensänderung der britischen Königsfamilie zum Haus Windsor gegen Ende des ersten Weltkriegs nicht viel ändern. Doch wie genau kam all das?

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DIE CINQUE PORTS CONFEDERATION

Reist man durch die heutigen Grafschaften Kent und Sussex so wird man immer wieder über den Begriff „Cinque Ports Confederation“ stolpern. Aber was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Nun, „cinque“ kommt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als die Zahl „fünf“. „Port“ steht für „Hafen“ und „confederation“, ähnlich wie im Deutschen geschrieben, war also ein Zusammenschluss, ein Verbund.

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