DIE BESTEN SEHENSWÜRDIGKEITEN IN LONDON - EIN SPAZIERGANG DURCHS ZENTRUM

Westminster und St. James's

Die Gegend um Westminster ist das Regierungsviertel der Stadt, jener Teil Londons, in dem die geballte Macht des Landes angesiedelt ist: Sowohl das Parlament als auch die Monarchie. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten hier gehören das Parlamentsgebäude, das Houses of Parliament, und der berühmte Kirchturm Big Ben. Der Name bezieht sich eigentlich nur auf die Glocke im Turm, was aber generell in Vergessenheit geraten ist und weshalb heute meist mit dem Namen liebevoll der gesamte Glockenturm bezeichnet wird.

Die besten Sehenswürdigkeiten in London: Big Ben und Houses of Parliament
Big Ben

Gleich neben dem Parlamentsgebäude am Parliament Square steht die Westminster Abbey, in der nun bereits seit 900 Jahren die Thronfolger gekrönt, sich die königlichen Paare das Ja-Wort gegeben haben und in der nicht nur Könige und Königinnen, sondern auch zahlreiche andere berühmte Persönlichkeiten ihren letzten Ruheort gefunden haben.

 

Zum königlichen Buckingham Palace gelangt man durch den St. James’s Park, über The Mall oder durch den Greens Park, wenn man aus Richtung Piccadilly den Weg zur Königin einschlägt. Ist die Queen zu Hause, so wird über dem Palast der Union Jack gehisst. Täglich erfolgt vor dem Palast um 11:30 Uhr der Wachwechsel, Changing of the Guards genannt. 

Die besten Sehenswürdigkeiten in London: Buckingham Palace
Buckingham Palace

Der Premierminister wiederum wohnt in No. 10 Downing Street, einer kleinen Seitenstraße, die von Whitehall wegführt. Zutritt hat man hier allerdings nicht, sondern kann lediglich vom Tor aus einen Blick auf das wohl berühmteste Wohnhaus des Landes werfen.

West End

Die Gegend des West End ist die wohl belebteste Gegend des Londoner Zentrums, ein Gewirr an Straßen, Trubel und so vielen Sehenswürdigkeiten, dass es fast schon ein Muss ist, so viele von ihnen wie nur möglich zu erkunden. Londons West End erstreckt sich von der Oxford Street, die wiederum nördlich an Bloomsbury grenzt, in dem sich u.a. das berühmte British Museum mit all seinen Schätzen befindet. Im Westen reicht das West End bis in die Regent Street, The Strand im Süden und Covent Garden im Osten. Oxford Street und Regent Street sind DIE Einkaufsmeilen der Hauptstadt schlechthin.

 

Innerhalb dieses Umkreises ist die Gegend um den Leicester Square die Gegend mit zahlreichen großen Kinotheatern einschließlich dem Empire, in denen die Chancen nicht schlecht stehen, bei einer der hier stattfindenden Premieren einen der großen Stars der Leinwand zu erblicken. Ansonsten sprudelt hier das Leben nur so, Straßenkünstler sorgen für Unterhaltung, Restaurants, Bars und Pubs reihen sich aneinander. Vom Leicester Square ist es vorbei am Trocadero nur einen Katzensprung zum Piccadilly Circus, jenem berühmten Platz, dessen Foto mit der Leinwandreklame und dem schier endlosen Straßenverkehr rund um den Eros-Brunnen in so ziemlich jedem Reiseführer Platz findet.

Die besten Sehenswürdigkeiten in London: Blick zum Piccadilly Circus mit dem Eros-Brunnen
Piccadilly Circus mit dem Eros-Brunnen

Nördlich des Leicester Square gelangt man nach Chinatown. An dieses grenzt das quirlige Soho, der Ausgehbezirk Londons und gleichzeitig das Theaterviertel der Hauptstadt, das sich bis hinüber nach Covent Garden erstreckt. Dieses wiederum ist berühmt nicht nur für die London Opera, sondern auch für die Markthallen. Schlägt man von der U-Bahn-Station Leicester Square den Weg in südlicher Richtung ein, gelangt man zum Trafalger Square dem riesigen Platz, berühmt für seine Tauben und Nelson’s Colum und der National Gallery. In südlicher Richtung gelangt man zu The Strand, jener ehemals besonders eleganten und auch heute noch imposanten Gegend mit vielen Geschäften, Restaurants und Theatern. Von hier aus gelangt man über eine der vielen Brücken, beispielsweise vorbei an der Charing Cross Station und über die Hungerford Bridge, zu der am Südufer der Themse gelegenen Gegend des South Bank

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South Bank

Die Gegend des South Bank direkt am Südufer der Themse gelegen erstreckt sich auf die Gegend zwischen Westminster Bridge und Blackfriars Bridge.

 

Direkt an der Westminster Bridge schräg gegenüber des Parlamentsgebäudes, steht nicht nur das London Aquarium, sondern auch das London Eye, jenes Riesenrad, das inzwischen zu einem Publikumsmagnet geworden ist, bietet es doch einen fabelhaften Ausblick auf das gesamte Panorama der britischen Hauptstadt.

Die besten Sehenswürdigkeiten in London: London Eye, die Themse in Richtung Hungerford Bridge
Blick zum London Eye in Richtung Hungerford Bridge

Das South Bank Centre, auf das man kurz darauf in westlicher Richtung stößt, ist ein beeindruckender Gebäudekomplex, der Konzerthallen, das National Film Theater mit seinen Kinosälen und alternativen Filmvorführungen und Cafés und Bistros beherbergt.

 

In kurzer Entfernung gelangt man zur Tate Modern. Sie ist eine beeindruckende moderne Galerie, nicht nur durch ihre beachtenswerten Ausstellungen, sondern auch durch das Gebäude selbst, das sich in einem ehemaligen Kraftwerk befindet und im Jahr 2000 die Toren öffnete. Seitdem wird zwischen der Tate Gallery im Stadtteil Pimlico mit eher klassischer Kunst und eben der Tate Modern mit Ausstellungen zur modernen Kunst getrennt.

 

Eine weitere beeindruckende Attraktionen von South Bank ist das Shakespeare’s Globe. Das Theater, das 1997 fertiggestellt wurde, ist ein Nachbau des  Originaltheaters aus dem Jahre 1599, jenes Gebäudes, das 1644 abgerissen wurde und einst an ebendieser Stelle stand. Hier werden vor allem Werke von Shakespeare aufgeführt und zwar unter freiem Himmel. Die besten Plätze des mehrstöckigen Theaters sind damals wie heute die Stehplätze ganz unten direkt vor der Bühne. 

City of London

Zum Bereich der City of London gehören einige der größten Attraktionen Londons. Dazu zählt die St. Paul’s Cathedral, jene meisterhafte Kathedrale mit ihrer runden Kuppel, die man besteigen kann, um einen Ausblick auf die Metropole zu genießen. Die Kathedrale wurde von Londons Stararchitekt Christopher Wren nach dem großen Feuer von London entworfen und 1710 fertiggestellt.

Die besten Sehenswürdigkeiten in London: Blick von South Bank zur St. Paul's Kathedrale
Blick von South Bank aus über die Themse in Richtung St. Paul's Cathedral

In diesem Stadtteil steht außerdem der berühmte Tower of London, der über die Jahrhunderte nicht nur Gefängnis und letzte Station so mancher berühmten Persönlichkeit der Geschichte des Landes war, sondern der auch heute noch die Kronjuwelen des britischen Königshauses beherbergt. Berühmt ist er außerdem nicht nur für die Wächter in roter Uniform, die Beefeater, sondern auch für die schwarzen Raben, die hier ihr zu Hause haben. Verlassen sie den Tower, so stünde das Ende der berühmten Burg bevor. So sagt es zumindest die Legende. In unmittelbarer Nähe des Towers überquert man über die Tower Bridge die Themse. Wer die Tower Bridge besichtigt kann mit der gleichen Eintrittskarte auch das fast 70 Meter hohe Monument besteigen, das ebenfalls von Christopher Wren in Erinnerung an das Große Feuer von London entworfen wurde.

Chelsea, Kensington und Knightsbridge

Die etwas gehobenere Gegend um Chelsea, Kensington und Knightsbridge bietet ebenfalls so manche Attraktionen. Sie ist vor allem für die wirklich beeindruckenden Museen wie das Victoria & Albert Museum, das Natural History Museum und das Science Museum bekannt.

 

Kensington High Street lädt mit zahlreichen Geschäften zum Shoppen ein. Wer preisgünstiger einkaufen möchte, der wird mit Sicherheit in der King’s Road bei den vielen dort ansässigen Secondhand-Läden fündig. In Knightsbridge wiederum steht das wohl berühmteste Kaufhaus Londons: Harrods.

 

Sehenswert sind außerdem Kensington Gardens sowie Kensington Palace und der nahegelegene Hyde Park mit seiner ganz in der Nähe des Marble Arch gelegenen Speaker’s Corner, an der sonntags jeder, der möchte über was auch immer eine Rede halten darf und wo deshalb schnell die Kisten umgedreht und erklommen werden.